COMENIUS

 

Was ist COMENIUS?

COMENIUS ist ein Bildungsprogramm der Europäischen Union für Schulen. Schulen aus europäischen und benachbarten Ländern schlagen Projekte vor und werden durch die EU für diese Projekte gefördert.
Eines der primären Ziele ist die Entwicklung eines europäischen Bewußtseins, abgesehen von den Zielen, die jeweils in den einzelnen Projekten (Bildungs- und Hilfsprojekte) realisiert werden sollen.
Das Obermenzinger Gymnasium ist seit 1996 aktiv an diesem Bildungsprogramm beteiligt und hat seither beständig an neuen internationalen Projekten teilgenommen.

Das COMENIUS-Programm war ab 2007 Teil des EU-Programms für "Lebenslanges Lernen" und wird seit 2014 in erweitertem Umfang als "Erasmus+: Comenius" fortgeführt.

 

EUSOLA 2010/12 – European Solidarity in Action

Schüler des Obermenzinger Gymnasiums waren von 2010 bis 2012 in das Europäische COMENIUS-Bildungsprojekt EUSOLA – European Solidarity in Action – eingebunden.
Zwölf Schulen aus zwölf Ländern entwickelten gemeinsam ein Hilfsprojekt, das in einem Raum außerhalb der EU wirksam werden sollte. In der ersten Phase waren alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern dazu aufgerufen, Projektideen vorzuschlagen.
In Budapest wurde Anfang Februar 2011 von den dort zu präsentierenden Projektvorschlägen einer zur gemeinsamen Realisierung in einem demokratischen Verfahren ausgewählt, das Hilfsprojekt der portugiesischen Partnerschule: Förderung eines Kompetenzzentrums in Njambasana, Angola.
Das COMENIUS-Projekt EUSOLA wurde von der Europäischen Union mit 250.000 Euro gefördert. Von dem zur Verfügung gestellten Geldbetrag wurden bestimmungsgemäß im Wesentlichen sogenannte Mobilitäten durchgeführt, d.h. gegenseitige Besuche von SchülerInnen und LehrerInnen der Partnerschulen.
Neben der Bearbeitung des zu realisierenden Hilfsprojektes dienten die Mobilitäten dem gegenseitigen Kennenlernen mit anschließender sachbezogener und freundschaftlicher Kommunikation. Es war ausdrücklich begrüßt, wenn auch Austausch innerhalb der bekannten virtuellen sozialen Netzwerke stattfindet, da diese von Jugendlichen weltweit akzeptiert sind.
Projektbezogene Informationen, Dokumente und Ergebnisse wurden auf der professionellen interaktiven BSCW -Projektplattform eingestellt und kommentiert.

Das Obermenzinger Gymnasium ist Träger der offiziellen COMENIUS-Plakette 2010–2012, die zu Beginn des Schuljahres während eines kleinen Festaktes am Haus der Stiftungs- und Schulleitung angebracht wurde. Am 23.11.2011 wurde das EUSOLA Projekt während einer Assembly der gesamten Schule vorgestellt.
Höhepunkte waren die musikalischen Beiträge von dem senegalesischen Künstler Laye Mansa, der zugleich das von ihm initiierte Plastik-Hilfsprojekt im Senegal vorstellte sowie die Erläuterung der unterstützungswürdigen Zustände in der Mongolei im Allgemeinen und der Goethe-Schule in Ulan Bator im Besonderen durch unsere Gastlehrerin Tsetsegdelger Dorjpalaam.
Das Logo wurde aus Vorschlägen von SchülerInnen aller zwölf Partnerschulen in einem demokratischen Verfahren während des ersten Arbeitstreffen in der Oesterwangskolen Hadsten am 6.11.2010 gewählt.

 

Interpretation des Logos

EUSOLA is a project that aims on fighting against poverty and social exclusion.
This logo represents progression, hope and a "way" to achieve happiness.
If we look at this logo upside down, we can see a river flowing from a spring. On each side of this river there are paths and next to those paths there's somehow a "green space" representing leafs and trees.
Although it may not seem meaningful at first sight the way it's represented (an upside down river), it actually shows that, to achieve something big or glorious, we have to start from "ground zero" like all successfully achieved things - for instance a person must take action to actually start a project because he/she had an idea, a vision, then that person can influence another person and another, and those influenced people can also influence other people and it goes like this (and next thing we know, the whole society is helping each other like we wanted initially).
Green is for hope, yellow is for the effort we have with willpower (when we look at the sun and its light, it only makes us think "I can, I will" or some kind of exit out of the misery or discomfort we live in (that's why people always refer to a light at the end of the tunnel) and finally there's blue, our objective (EUSOLA also aims on making a water bomb for a school in Burkina Faso, a school in Africa), blue is the water's colour, it represents harmony and serenity (it's all we want in the end).
Green is aside because hope is the initial step, then it has to have a transition to yellow and afterwards to blue, our so-recalled objective and if we make to that point, we know EUSOLA is completed successfully.

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